| Neue Kommunikationsassistenten in Bayern 2006 |
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| Geschrieben von: Sigrid Gast |
| Montag, den 17. Juli 2006 |
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Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V. Bayerische Gesellschaft zur Förderung Gehörloser und Schwerhöriger e.V. Landesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen Bayern e.V. Einführungsfeier "Kommunikationsassistenten für Hörgeschädigte in Bayern" Nach über 2 1/2-jähriger Vorbereitungszeit konnte in Bayern das Projekt "Kommunikationsassistenz" verwirklicht werden. Am 08. Juli 2006 wurden im feierlichen Rahmen im Hause des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes in Anwesenheit der eingeladenen Organisationen 7 von 9 bestandenen Kommunikationsassistenten (KA) ihrer neuen Tätigkeit eingeführt.
Es war ein historischer Tag für die Gehörlosen, Schwerhörigen und sonstige Hörbehinderte in Bayern. Aus Oberbayern haben 3 KA die Zulassung bestanden, ebenso 3 aus Oberfranken, sowie je 1 aus Schwaben und 1 Unterfranken.
Dr. Reinhold Schwörer von der Bayerischen Gesellschaft informierte per Beamer in hervorragender Weise über die Anfänge, die Gründe, die Zusammenkünfte bei den Sitzungen, Diskussionen und schließlich über den Endspurt. Clemens Stroot von der LHSA begründete die Notwendigkeit der KA im Studium für Gehörlose und vor allem Schwerhörige, die weniger auf Gebärden angewiesen sind. Ute Fröhlich von der BG zeigte und erzählte anhand einer Aufstellung über den Zulassungstest am 15. Mai, an dem 12 KA-Aspiranten einer harten Prüfung ausgesetzt waren. Sie mussten 7 verschiedene Prüfungsinhalte durchlaufen.
Das "Kommunikationsassistenz" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Partner des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen e.V.(federführend), Bayerische Gesellschaft zur Förderung Gehörloser und Schwerhöriger e.V. und Landesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen Bayern e.V. Mit diesem Projekt konnte dem Dolmetschermangel auf ländlichen Gebieten begegnet werden.
Die Kommunikationsassistenten sind neben den Gebärdensprachdolmetschern "zusätzliche Brückenbauer" zwischen Guthörenden und Hörgeschädigten. Auch die KA müssen sich im zweijährigen Turnus einer Weiterbildung unterziehen lassen, um die Qualität der Kommunikationsvermittlung zu verbessern.
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